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Hufrollenentzündung, Schale, Hufgeschwüre, Hufrehe, white line disease, Hornspalten, Hornsäulen, Hufkrebs, Strahlfäule,.....sind vermeidbar durch eine vorausschauende Hufbearbeitung.
Die Huforthopädie erhält oder bringt die Hufe in eine Physiologische Form und verfolgt kein Schönheitsideal. Jeder Huf wird individuell betrachtet und nicht nach einem Schema bearbeitet. Da jedes Pferd auch ein anderes Gangbild besitzt und auf unterschiedlichen Untergründen läuft. Dadurch weist jeder Huf einen anderen charakteristischen Hornabrieb auf und eine individuelle Verformung.
Die Huforthopädie nutzt diese Formkräfte und den Hornabrieb, dies setzt einen Barhuf voraus.
Eine abrupte Stellungsveränderung wird vermieden, was eine deutliche Entlastung der Sehnen und Bänder bedeutet.
Es spricht nichts gegen einen Hufbeschlag wenn der Abrieb zu groß ist. Also wenn das Wachstum des Hufes nicht mit dem Abrieb mitkommt. Zum Beispiel bei Wanderriiten oder vielen Sliding Stopps (die auch nicht ohne Eisen machbar wären),.....
Doch zur Therapierung abnorm physiologischer Hufzustände ist meistens davon ab zu raten.
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